Wärmepumpe

Wärme aus der Luft.
Das ganze Jahr.

Aus 1 kWh Strom werden bis zu 4 kWh Wärme — auch bei Minusgraden.

1 Bis 80 % für Selbstnutzer mit zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 30.000 € (mit Kind 40.000 €), sonst bis 70 %; 30 % für Vermieter. KfW 458, Stand 09/2026, Details unter Förderung.

Kernprinzip

Eine Wärmepumpe verbrennt nichts. Sie holt kostenlose Wärme aus der Außenluft und hebt sie mit etwas Strom auf Heiz-Temperatur — bis zu viermal mehr Wärme, als sie Strom braucht.

WÄRME IN KALTER LUFT +20 °C · Zimmerluft −15 °C · Frostluft −273 °C · absoluter Nullpunkt erst hier ist keine Wärme mehr 88 % der Wärme von 20 °C warmer Luft steckt bei −15 °C noch drin. Verdichter presst auf 70 °C Wärmetauscher Heizwasser 35 °C Ventil entspannt auf −18 °C Verdampfer nimmt Luftwärme KÄLTEMITTEL fließt im Kreis 1 kWh Strom 3 kWh Luft = 4 kWh Wärme ×4 Wärmepumpe 1 kWh Gas 0,9 kWh ×0,9 Gasheizung 6 Uhr10 Uhr14 Uhr18 Uhr22 Uhr Sonnenstrom lädt den Speicher Wärmepumpe direkt aus dem Speicher Netz Schema · Beispieltag im März
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Wärme steckt sogar
in kalter Luft.

Selbst bei −15 °C enthält die Außenluft genug Energie zum Heizen. Die Außeneinheit saugt sie an — leise, im Garten neben dem Haus — und gibt sie ans Kältemittel ab. Kein Öl, kein Gas, kein Schornstein.

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Der Kältekreis
macht daraus Heizwärme.

Das Kältemittel verdampft, wird vom Verdichter komprimiert und dabei richtig heiß. Diese Wärme geht an Ihren Heizkreis — Fußboden, Heizkörper, Warmwasser. Dann beginnt der Kreislauf von vorn.

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Aus 1 wird bis zu 4.

Für jede Kilowattstunde Strom liefert eine gut geplante Anlage drei bis vier Kilowattstunden Wärme. Das ist der Grund, warum eine Wärmepumpe trotz Strompreis günstiger heizt als Öl oder Gas.

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Mit Solarstrom
fast zum Nulltarif.

Kombiniert mit Ihrer PV-Anlage heizt die Wärmepumpe mit dem Strom vom eigenen Dach. Tagsüber Sonne ernten, damit heizen und den Speicher laden — Ihr Zuhause wird nahezu unabhängig.

Zur Solar-Seite →

Ein Blick ins Innere.

Blau: kaltes Kältemittel, Orange: heißes. Temperaturen sind Beispielwerte bei −8 °C Außenluft und Fußbodenheizung.

Auf einen Blick

Warum eine Wärmepumpe
von Nordic-Energie

Förderung
bis 80 %

staatlicher Zuschuss für Selbstnutzer mit kleinerem Einkommen, sonst bis 70 %, für Vermieter 30 % — wir übernehmen den Antrag.

Energie fürs Heizen
−72 %

gegenüber einer alten Gasheizung: 18.000 kWh Gas werden zu 4.960 kWh Strom. Mit Fußbodenheizung −75 %.

Kälte
−20 °C

arbeitet zuverlässig, auch wenn der Hamburger Winter mal beißt.

Lautstärke
flüsterleise

im Betrieb kaum lauter als ein Kühlschrank — auch nachts kein Thema.

Ablauf

In wenigen Tagen
zur eigenen Wärme

Ein Techniker prüft im Keller den alten Gaskessel und zeigt der Hausbesitzerin den Plan auf dem Tablet001
Tag 1

Vor-Ort-Check & Festpreis

Wir schauen uns Haus, Heizung und Stellplatz an, planen die Anlage und legen einen Festpreis fest — inklusive Förder-Check.

Zwei Monteure stellen die Außeneinheit der Wärmepumpe im Garten neben einem Klinkerhaus auf den Sockel002
Tag 2–3

Außeneinheit & Anschluss

Die Außeneinheit kommt in den Garten, wird an den Heizkreis und den Strom angeschlossen. Ihre alte Heizung nehmen wir mit.

Ein Techniker zeigt einem Paar im Wohnzimmer die Heizungs-App auf dem Tablet003
Tag 3–4

Inbetriebnahme & Einweisung

Wir nehmen die Anlage in Betrieb, stellen sie optimal ein und zeigen Ihnen die App. Ab jetzt heizt die Luft Ihr Zuhause.

Nachgerechnet

Die Wärmepumpe rechnet sich.
Das eigene Dach legt nach.

Ein Hamburger Bestandshaus mit 18.000 kWh Gas im Jahr und Heizkörpern, die mit 50 °C auskommen. Was danach im Jahr fürs Heizen anfällt:

Heute
2.160 €

Gasheizung, 18.000 kWh im Jahr zu 12 ct.

Mit Wärmepumpe
1.330 €

4.960 kWh Strom über einen eigenen Zähler mit Wärmepumpentarif: 24 ct und 140 € Grundpreis im Jahr. 830 € weniger als heute.

Plus eigenes Dach
1.156 €

10 kWp und 8 kWh Speicher liefern 1.010 kWh des Wärmepumpenstroms. 1.004 € weniger im Jahr als heute — mit Kaskadenmessung, die Ihr Messstellenbetreiber mitmachen muss.

Mit Fußbodenheizung arbeitet die Wärmepumpe effizienter: Jahresarbeitszahl 3,6 statt 3,3, Heizkosten 1.207 € statt 1.330 €. Gerechnet mit unserem eigenen Rechner über alle 8.760 Stunden eines Jahres, mit Wetterdaten für Hamburg und Effizienzwerten aus dem Feldtest des Fraunhofer ISE — nicht geschätzt. Mit Ihren Zahlen rechnen →

Stärker zusammen

Solar oben. Wärmepumpe unten.
Ein System.

Der Strom von Ihrem Dach treibt Ihre Wärmepumpe an. Im Beispielhaus oben liefert die Solaranlage rund ein Fünftel des Wärmepumpenstroms — noch einmal 174 € weniger im Jahr, und Ihr Haushaltsstrom wird obendrein günstiger.

Kombi-Beratung anfragen →
Förderung & Finanzierung

Bis zu 80 % zahlt
der Staat mit.

Förderung prüfen lassen →
Ein Paar am Küchentisch freut sich über die Förderzusage, draußen im Garten steht die neue Wärmepumpe

Wärmepumpen-Rechner für Hamburg

Was kostet Ihre Heizung mit Wärmepumpe?

Heizung, Haus und Dach eingeben. Wir rechnen jede Stunde des Jahres einzeln — mit Hamburger Wetter, der Effizienz bei jeder Außentemperatur und Ihrem Solarstrom.

Heizen mit Wärmepumpe kostet … im Jahr
  • Jahresarbeitszahl
  • Strombedarf
  • Davon vom eigenen Dach
Heizkosten im Jahr, je nach Zähler
Strom für die Wärmepumpe, Monat für Monat
…gespart in 20 Jahren, zu heutigen Preisen
…weniger eingekaufte Energie als heute
Ihre KfW-Förderung (Programm 458) …
    Wärmepumpe mit diesen Zahlen planen lassen
    So rechnen wir
    • Stunde für Stunde: ein ganzes Jahr mit Hamburger Wetter (PVGIS, Wetterjahr 2019). Der Wärmebedarf folgt der Außentemperatur, die Effizienz der Wärmepumpe auch.
    • Effizienz: abgeglichen mit dem Feldtest des Fraunhofer ISE in Bestandsgebäuden (11/2025, Mittel 3,4). Die Spanne zeigt eine eher schwache bis eher gute Anlage.
    • Wärme heute: Gas- und Ölkessel nutzen rund 90 % bzw. 85 % des Brennstoffs. Ohne Verbrauch schätzen wir nach dem Heizspiegel 2026 (co2online).
    • Zähler: Entweder ein Zähler für alles — dann treibt Solarstrom die Wärmepumpe direkt, und das Netzentgelt sinkt pauschal (Modul 1, Hamburger Energienetze 2026: 139,98 € netto im Jahr). Oder ein eigener Zähler mit Wärmepumpentarif (24 ct + 140 € Grundpreis, Verbraucherzentrale NRW 02/2026), dann ohne Solarstrom. Wir zeigen das Günstigere. Beides zusammen (Kaskade) nur, wenn der Messstellenbetreiber es anbietet.
    • Sonnenstrom kostet etwas: die Einspeisevergütung, die er sonst gebracht hätte, abzüglich rund 12 % für Stunden mit negativen Börsenpreisen.
    • Preise: Gas 12 ct und Haushaltsstrom 37 ct sind Durchschnittspreise inklusive Grundgebühr (BDEW 08/2026), Heizöl 1,65 € je Liter (Bundesschnitt Anfang Oktober 2026). Alles oben änderbar.
    • Förderung: KfW-Merkblatt 458, Stand 09/2026. Der Zuschuss richtet sich nach den förderfähigen Kosten, nicht nach dem Angebotspreis allein. Ab Februar 2027 sinken Bonus und Höchstgrenze halbjährlich.

    Was Hausbesitzer uns zur Wärmepumpe fragen

    Häufige Fragen

    Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau?

    Das hängt vor allem von der Heizlast Ihres Hauses ab, also davon, wie viel Wärme es an kalten Tagen braucht, und davon, ob Heizkörper oder Leitungen angepasst werden müssen. Deshalb nennen wir keinen Pauschalpreis aus der Ferne. Nach dem Vor-Ort-Termin bekommen Sie einen Festpreis, in dem Gerät, Einbau, Ausbau der alten Heizung und Inbetriebnahme stehen, und daneben gleich, welcher Teil davon über die Förderung zurückkommt.

    Wie viel Förderung bekomme ich für die Wärmepumpe?

    Für den Heizungstausch im bestehenden Haus gibt es einen Zuschuss der KfW. Die Grundförderung von 30 Prozent bekommen alle, auch Vermieter. Wohnen Sie selbst im Haus, kommen Boni dazu: 16 Prozent für den Austausch einer Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung oder einer Gasheizung, die mindestens 20 Jahre alt ist, und abhängig vom Haushaltseinkommen ein Einkommensbonus von 10 bis 40 Prozent. Zusammen sind bis zu 70 Prozent möglich, bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro (mit Kind 40.000 Euro) bis zu 80 Prozent, gerechnet auf höchstens 28.000 Euro förderfähige Kosten beim Einfamilienhaus. Stand ist September 2026, ab Februar 2027 sinken Bonus und Höchstbetrag schrittweise. Wer sich früher entscheidet, bekommt also mehr.

    Wann muss der Förderantrag gestellt werden?

    Bevor die Arbeiten beginnen. Das ist der häufigste Fehler, der Hausbesitzer den Zuschuss kostet. Die Reihenfolge ist deshalb immer dieselbe: Wir planen, Sie bekommen das Angebot, der Antrag geht raus, und erst danach bauen wir. Den Antrag bereiten wir für Sie vor, Sie müssen ihn nur noch freigeben.

    Brauche ich eine Fußbodenheizung oder neue Heizkörper?

    Eine Fußbodenheizung brauchen Sie nicht. Die Wärmepumpe arbeitet am sparsamsten, wenn das Heizwasser nicht zu heiß sein muss. Bei vielen Häusern reichen dafür die vorhandenen Heizkörper, manchmal tauschen wir einzelne in den Räumen, die sonst nicht warm genug werden. Welche das sind, rechnen wir beim Vor-Ort-Termin Raum für Raum aus, statt Ihnen vorsorglich alle neuen zu verkaufen.

    Wird es im Winter auch bei Frost warm?

    Ja. Die Wärmepumpen, die wir einbauen, holen auch bei zweistelligen Minusgraden noch Wärme aus der Außenluft und arbeiten bis etwa minus 20 Grad. Für die wenigen sehr kalten Stunden im Jahr ist ein Heizstab eingebaut, der kurz unterstützt. Wichtig ist, dass die Anlage zur Heizlast Ihres Hauses passt, und genau darauf legen wir sie aus.

    Wie hoch sind die Stromkosten einer Wärmepumpe?

    Deutlich niedriger, als viele befürchten. In unserem Beispielhaus werden aus 18.000 Kilowattstunden Gas im Jahr rund 4.960 Kilowattstunden Strom, weil die Wärmepumpe aus jeder Kilowattstunde Strom gut drei Kilowattstunden Wärme macht. Mit einem eigenen Wärmepumpentarif sind das rund 1.330 Euro im Jahr statt 2.160 Euro für Gas. Der Tarif ist günstiger als Haushaltsstrom, weil steuerbare Wärmepumpen weniger Netzentgelt zahlen. Mit einer Solaranlage kommt zusätzlich ein Teil des Stroms vom eigenen Dach. Was das für Ihr Haus heißt, zeigt Ihnen der Rechner weiter oben.

    Wo steht das Außengerät, und stört es die Nachbarn?

    Meist im Garten oder an der Hauswand, so nah am Heizungsraum wie möglich. Den Platz wählen wir so, dass am nächsten Nachbarfenster die Richtwerte der TA Lärm auch nachts eingehalten werden, und halten Abstand zu Schlafzimmerfenstern und Ecken, die den Schall zurückwerfen. Im Betrieb ist ein gut aufgestelltes Gerät kaum lauter als ein Kühlschrank.

    Was passiert mit meiner alten Öl- oder Gasheizung?

    Die bauen wir aus und nehmen sie mit. Bei einer Ölheizung klären wir in der Planung, ob der Tank gereinigt und stillgelegt werden muss, damit am Ende nichts liegen bleibt. Beim Gasanschluss sagen wir Ihnen, was Sie beim Versorger kündigen oder abmelden sollten.

    Brauche ich einen neuen Zähler oder Zählerschrank?

    Manchmal. Neue Wärmepumpen werden beim Netzbetreiber als steuerbare Verbraucher angemeldet, damit Sie die günstigeren Netzentgelte bekommen. Je nach Alter Ihres Zählerschranks muss er dafür erweitert oder erneuert werden. Das sehen wir beim Vor-Ort-Termin, es steht dann im Festpreis, und die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir.

    Wie lange dauert der Einbau, und wie lange bin ich ohne Heizung?

    Der Einbau selbst dauert wenige Tage: Außengerät setzen, an Heizkreis und Strom anschließen, alte Heizung raus, Inbetriebnahme. Ohne Wärme sind Sie nur während der eigentlichen Umstellung. Im Winter legen wir den Termin mit Ihnen so, dass das Haus nicht auskühlt. Die Wartezeit davor bestimmen eher Förderantrag und Lieferzeit des Geräts, einen realistischen Termin nennen wir Ihnen, sobald die Planung steht.

    Wie viel Wartung braucht eine Wärmepumpe?

    Weniger als eine Öl- oder Gasheizung. Es gibt keinen Brenner, der verrußt, keinen Schornstein und keine Abgasmessung. Wir empfehlen trotzdem einen Blick einmal im Jahr: Außengerät frei von Laub, Filter sauber, Einstellungen passend zum Haus. So bleibt die Anlage auch nach Jahren so sparsam wie am ersten Tag.

    Lohnt sich die Wärmepumpe zusammen mit einer Solaranlage?

    Ja, gerade im Frühjahr und Herbst, wenn die Sonne schon Strom liefert und das Haus noch Wärme braucht. Die Wärmepumpe verbraucht dann zuerst Ihren eigenen Strom statt teuren Netzstrom. Sie können beides nacheinander bauen. Planen wir es von Anfang an zusammen, passen Anlagengröße, Speicher und Wärmepumpe aber zueinander. Mehr dazu auf unserer Solar-Seite.

    Was kostet die Beratung, und wo sind Sie unterwegs?

    Die Erstberatung kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wir kommen in ganz Hamburg und ins Umland, von unserem Sitz in Hamburg-Sasel aus, und sehen uns Haus, Heizung und den Platz für das Außengerät an. Danach wissen Sie, ob sich eine Wärmepumpe bei Ihnen lohnt, was sie kostet und was davon gefördert wird.